// FIBO 2012

Datum: 23 Apr 2012
Autor: Tanja
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Tags: keine
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Von Fitnesstrends, neuen (un-?)nötigen Geräten und stählernen Muskeln

Am vergangenen Sonntag ging die diesjährige Fitnessmesse FIBO zu Ende – mit einem für die Messebetreiber zufriedenstellenden Ergebnis: 65.800 Besucher (über 7.000 mehr als im Vorjahr) fanden vom 19.-22. April den Weg nach Essen. Insgesamt waren 612 Aussteller aus 35 Nationen vertreten und stellten auf teilweise beeindruckend großzügigen Messeständen ihre Neuheiten und Dienstleistungen vor.

Neue Fitnesskonzepte, originelle Trainingsgeräte, Sporternährung und prominente Gesichter: Die FIBO 2012 bot für private Besucher in Form von Mitmach-Aktionen und Bodybuilding-Vorstellungen als auch für Fitnessstudiobetreiber mit Fachvorträgen, Produktausstellungen für Nassräume, Spinde, Schankanlagen, u.v.m. Inspirationen und Infomaterial gleichermaßen. Speziell für den Gesundheitsmarkt wurde 2008 die FIBOmed ins Leben gerufen. In diesem Jahr fanden dazu erstmals die FIBOmed Seminare statt, die Konzepte in der Rehabilitation und Physiotherapie, für Diabetiker und Functional Training, thematisierten.

Ein Trend, den wir bereits im Fitnessmagazin „clevermag“ der Kette clever fit vorstellten, war das Schlingentraining TRX, das auf der Messe in den verschiedensten Variationen von zahlreichen Herstellern vertreten war. Hochmotivierte Instrukteure präsentierten an den Ständen live das schweißtreibende Konzept, das auf einer Gurt- und Seilkonstruktion basiert. Das ursprünglich aus der Army stammende Training erreicht selbst die kleinsten Muskeln im Körper, stärkt die Tiefenmuskulatur und stabilisiert die Rumpfmuskulatur. So findet ein erhöhter Kalorienverbrauch statt und das Herz-Kreislaufsystem wird zusätzlich gestärkt.

Ein weiteres Konzept, das schon seit längerem in den Fitnessstudios kursiert aber nach wie vor an Beliebtheit gewinnt, ist das Vibrationstraining. Verschiedene Fitnessübungen werden auf der vibrierenden Plattform absolviert. Durch die Schwingungen entsteht unweigerlich eine Muskelstimulation.

Dynamisch und unterhaltsam ging es auf der FIBOactive zu, bei der mitunter die eigene Fitness gefragt war. Ein großer Hype löst schon seit einigen Monaten das Tanztraining „Zumba“ aus. Warum? Wer der Live-Show zusah und sich zum Mitmachen animieren ließ, weiß es. Die rhythmischen Klänge und die Energie der Tanzenden fließen ohne Umwege in den eigenen Körper und ermöglichen ein Ganzkörperworkout mit hohem Spaßfaktor. Neben Kampfsportarten wurde auch das neue Fitnessprogramm “Piloxing” vorgestellt. Durch seine Einflüsse aus dem Boxen und Pilates, hat es das Potenzial, ein breites Publikum anzusprechen. Zudem präsentierte u.a. Barbara Becker ihr neues Workout; bekannte Sportler und Schauspieler, wie Fabian Hambüchen, Fredi Bobic, Joey Kelly und  Ralf Richter waren anzutreffen.

Auch im Bereich der sozialen, digitalen Vernetzung legt der Fitnessmarkt nach. So finden mittlerweile verschiedene Anwendungen ihren Einsatz, die das Training, die Intensität, die Intervalle, den Kalorienverbreich verbinden, zuhause erreichbar machen und sich auch mit den virtuellen Freunden teilen lassen.

Die Daseinsberechtigung einiger innovativer Geräte war im ersten Moment nicht immer erkennbar. Diese fanden mitunter in der Rehabilitation ihren Einsatz. Das Erscheinungsbild konnte häufig nicht überzeugen – ihre Funktionalität aber zweifellos. Doch auch im normalen Trainingsbereich fanden sich einige Raritäten. Eine mehrstufige Treppe beispielsweise, die einer kurzen Rolltreppe im Supermarkt ähnelt. Die Stufen allerdings müssen selbst gelaufen werden – die Schnelligkeit ist einstellbar. Speziell dieses Gerät verspricht sicherlich einen Trainingseffekt, der seine Wirkung auf die Po-Muskulatur nicht verfehlt. Doch bieten die bekannten Stepper nicht eine größere Variabilität bei gleicher Wirkung?

Wer sich selbst von der Vielfalt der Fitness- und Gesundheitsprodukte überzeugen möchte, findet auf www.fibo.de alle wissenswerten Informationen zu den Dienstleistern und Trainingskonzepten.

 

Bild “Zumba”: Behrendt und Rausch (FIBO)